...sind die wandernden Arten, besonders die Erdkröte, der Grasfrosch und der Bergmolch. Diese leben in Wäldern, Hecken und Feldern. Von dort müssen sie zu ihren angestammten Laichgewässern wandern und nach der Eiablage wieder zurückkehren.
Neben den natürlichen Feinden treffen sie dort auf künstliche Hindernisse wie Straßen mit zum Teil unüberwindbaren Lärmschutzwänden, Mauern, steilen Böschungen und Gräben. Selbst auf einer wenig befahrenen Straße mit nur 60 Fahrzeugen in der Stunde überleben 80 Prozent der Kröten die Straßenüberquerung nicht, so die Experten. Sie werden entweder direkt überfahren oder sterben durch den Luftdruck der vorbeifahrenden Fahrzeuge. Als Schutz und Leiteinrichtung haben sich mobile Amphibienleitanlagen bewährt, die verhindern das die Tiere auf die Straße laufen, die fünf Kilometer Zaun die der BUND jedes Jahr aufbaut leiten die Amphibien in Fangeimer, von denen aus dann die Tiere von ehrenamtlich Tätigen über die Straße getragen werden.
Sind die Zäune an den richtigen Stellen montiert und entsprechen dem angeborenen Instinkt der Tiere, sind solche Anlagen überaus sinnvoll und der Bestand an wandernden Amphibien konnte so nach unseren Beobachtungen in den letzten Jahren stabil gehalten werden. An einigen Stellen hat sich die Population sogar weiter vergrößert.
Wir bauen und betreuen Anlagen bei Donaueschingen, Villingen und Blumberg.
Das Landratsamt Villingen-Schwenningen mit seiner Naturschutzbehörde unterstützt uns bei diesem Projekt.
Ortsfesten Amphibienarten wie z. B. dem Wasserfrosch helfen wir durch Anlage von Teichen, Bachrenaturierungen und extensiver Pflege von Wiesenflächen.
Haben Sie Interesse bei unseren Amphibienschutzprojekten mit zu helfen?
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail: bund.sbh@bund.net